Dichtheitsprüfgerät für Schutzkleidung und Gesichtsmasken

Das Leckageprüfgerät ToronFMPC™ LT für Schutzkleidung und Gesichtsmasken wird hinsichtlich seiner Schutzwirkung gegen feste, in der Luft befindliche Partikel, einschließlich radioaktiver Schadstoffe, geprüft. Das Prüfverfahren misst die „Leckage nach innen (%)“, indem es das Verhältnis der Schadstoffkonzentration in der Umgebungsluft zur Konzentration im Inneren des Anzugs berechnet.

Grundsätze

  1. ISO 13982
  2. BS EN ISO 13982
  3. EN149
  4. EN 1073-1-2016
  5. GB/T 29511-2013 Schutzkleidung – Chemische Schutzkleidung gegen feste Partikel 4.3.1, Anhang A
  6. GB 2626-2019Atemschutz-Luftreinigende Partikelatemschutzmaske ohne Antrieb 6.4
  7. GB 19083-2010Technische Anforderungen an Schutzmasken für medizinische Zwecke ANHANG B


Kontroll- und Analysesystem

Der Testvorgang wird von einer zentralen Steuerkonsole mit computerprogrammierter Automatisierung gesteuert. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  1. Automatisierte Überwachung von Testdaten.
  2. Berechnung der individuellen und gesamten Inward-Leakage-Raten.
  3. Automatische Berechnung der durchschnittlichen Leckagewerte nach innen.
  4. Generierung von Testergebnissen in mehreren Formaten.

Ein Standardaerosol aus Natriumchloridpartikeln wird in eine Testkammer eingebracht. In der Kammer führt ein Teilnehmer im Schutzanzug eine Reihe vorgegebener Übungen durch. Mittels Flammenphotometrie wird die nach innen gerichtete Leckage an verschiedenen Probenahmestellen im Anzug gemessen. Zur Beurteilung der Leistung der Schutzkleidung werden folgende Indikatoren verwendet:

  • Linie: Einwärtsleckage für ein bestimmtes Testobjekt (i), einen bestimmten Anzug (j), eine bestimmte Übung (m) und eine bestimmte Probenentnahmeposition (n).
  • Cijmn: Gemessene Aerosolkonzentration an der Probenahmeposition im Anzug für eine bestimmte Testperson (i), einen bestimmten Anzug (j), eine bestimmte Übung (m) und eine bestimmte Probenahmeposition (n).
  • Ls: Gesamte Leckage nach innen pro Anzug (Durchschnitt aller Übungen und Probenahmepositionen).
  • LH: Gesamte nach innen gerichtete Leckage pro Teilnehmer (Durchschnitt aller Übungen, Probenahmepositionen und vom jeweiligen Teilnehmer getragenen Anzüge).
  • LE: Gesamter Einwärtsverlust pro Übung (Durchschnitt aller Farben und Probenahmepositionen).
  • Lp: Gesamte nach innen gerichtete Leckage pro Probenahmeposition (Durchschnitt aller Anzüge und Übungen).
  • LEP: Gesamte Leckage nach innen pro Probenahmeposition und Übung (Durchschnitt aller Anzüge).
  • L: Mittlerer Gesamtverlust nach innen (Durchschnitt aller Teilnehmer, Anzüge, Übungen und Probenahmepositionen).

ModellToronFMPC™ LT
UmweltanforderungenBetriebstemperatur(20 ± 5) ° C.
Luftfeuchtigkeit≤60%
Belegter Speicherplatz≥4000×5000×3000mm, Wasserzulauf-/Abflussrohr, Raum mit guter Belüftung
Begehbarer TestraumInnere effektive Größe1800 mm × 1500 mm × 2100 mm (L × B × H)
Äußere Größe des Testraums1950 mm × 1650 mm × 2500 mm (L × B × H)
Schaltschrank700 mm × 700 mm × 1600 mm (L × B × H)
Analoges UmgebungserkennungssystemPartikel-Aerosolkonzentration(10±1) mg/m³
Aerodynamische Größenverteilung von Partikeln(0.02 – 2) μm
Mittlerer MassendurchmesserEtwa 0.6 μm
Konzentrationsvariation im Nutzraum≤10%
Anzahl der Vorkommen≥ 100 l / min
Partikelkonzentrationsdetektor2 Sets
Dynamikbereich(0.001~200) mg/m³
Genauigkeit± 1%
Reaktionszeit≤ 500 ms
Prüfstand für horizontalen PedalantriebLaufgeschwindigkeit(5±0.5) km/h
Sonstiges ZubehörLuftkanalzirkulation und Wartung von Reinigungsgeräten

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