Backenbrecher
Anwendungen in allen Branchen
Unsere Backenbrecher eignen sich für verschiedene Materialien, unter anderem:
- Bergbau & Metallurgie: Erze, Kohle, Schlacke, Koks, Niob, Titanlegierungen, Vanadiumeisen, Chromvanadium, Wolframkarbid
- Chemische Industrie: Vorbehandlung chemischer Rohstoffe für weitere Analysen
- Geologie & Mineralogie: Gesteine, Granit, Basalt, Baryt, Silikate
- Keramik: Talkum, gesinterter Ton, Elektrokeramik
- Baustoffe: Bauxit, Quarz, Zement, Schlackensteine

Funktionsprinzip von Backenbrechern
Alle Torontech Backenbrecher arbeiten mit einer keilförmigen Brechkammer. Proben werden durch einen Spritzschutztrichter in die Kammer eingebracht. Eine Backe ist feststehend, während die andere von einer gekrümmten Achse angetrieben wird, die sich elliptisch bewegt und von einem kontinuierlich rotierenden Motor angetrieben wird.
Diese Bewegung erzeugt eine starke Quetschkraft und reduziert die Probengröße effizient. Sobald das Material eine Größe erreicht, die kleiner als der Entladespalt ist, fällt es in eine sichere Auffangschublade.
Dieses Design gewährleistet:
- Konsequente Zerkleinerung
- Schwerkraftunterstützte Entladung
- Minimale Probenkontamination
- Einfache Reinigung und Bedienung

Häufig gestellte Fragen (FAQ) – Backenbrecher
Was ist ein Backenbrecher?
Ein Backenbrecher ist ein mechanisches Gerät zum Zerkleinern von harten, spröden und zähen Materialien. Er arbeitet, indem er das Material zwischen einer festen und einer beweglichen Backe komprimiert, wodurch eine V-förmige Kammer entsteht. Durch die Kraft der beweglichen Backe wird das Material in kleinere Stücke zerbrochen, die dann durch die Auswurföffnung fallen.
Wofür wird ein Backenbrecher verwendet?
Backenbrecher dienen der primären Zerkleinerung harter, spröder und zäher Materialien. Sie werden häufig in Laboren, im Bergbau, in der Metallurgie, Geologie, Keramik, Chemie und Bauindustrie eingesetzt. Backenbrecher zerkleinern große Proben zur weiteren Analyse oder Verarbeitung in kleinere Stücke.
Welche Vorteile bietet ein Backenbrecher?
- Hohe Zerkleinerungseffizienz
- Breite Materialverträglichkeit (Erze, Keramik, Schlacke, Kohle etc.)
- Einfache Struktur mit einfacher Wartung
- Erhältlich als Tisch- und Standmodell
- Einstellbarer Spalt für präzise Endfeinheit
- Mehrere Materialoptionen für die Backenplatte zur Reduzierung der Kontamination
Welche Nachteile hat ein Backenbrecher?
- Nicht geeignet für sehr weiche oder klebrige Materialien
- Produziert mehr Staub im Vergleich zu anderen Brechern
- Die endgültige Partikelgröße kann eine zweite Mahlung erfordern
- Größere Modelle benötigen mehr Platz und Installationsaufwand
Wie wähle ich das richtige Backenbrechermodell aus?
Wählen Sie basierend auf:
- Anforderungen an die Aufgabegröße und Endfeinheit
- Probenart (Härte, Abrasivität)
- Durchsatzkapazität
- Platzbeschränkungen (Tisch- vs. Standmodelle)
- Bedenken hinsichtlich der Kontamination (Materialoptionen für die Backenplatte)
Vergleich von Backenbrechermodellen
Direkter Vergleich der Torontech-Laborbackenbrecher zur Primärzerkleinerung von harten, spröden und zähen Materialien in den Bereichen Bergbau, Geologie, Keramik, Chemie und Bauwesen.
Torontech Backenbrecher
| Funktion | Backenbrecher JC7 | Backenbrecher JC6 | Backenbrecher JC5 |
|---|---|---|---|
| Hauptzweck | Primärzerkleinerung für harte, spröde und zähe Materialien mit effizienter Größenreduzierung | Primärzerkleinerung zur Probenvorbereitung im Labor mit zuverlässiger, reproduzierbarer Leistung | Primäre Größenreduzierung für routinemäßige Laborabläufe und Probenvorbereitung |
| Am besten geeignet, | Labore, die eine hohe Zerkleinerungsleistung für anspruchsvolle Materialien und häufigen Einsatz benötigen | Allgemeines Zerkleinern im Labor, wo ein ausgewogener Durchsatz und eine präzise Steuerung erforderlich sind | Routinemäßige Probenvorbereitung, bei der ein praktischer Primärbrecher erforderlich ist |
| Typische Branchen | Bergbau und Metallurgie, Geologie, Keramik, Chemie, Baustoffe | Bergbau und Metallurgie, Geologie, Mineralogie, chemische Vorbehandlung, Keramik | Geologie & Mineralogie, Chemikalien, Keramik, Baustoffe |
| Verträgliche Materialien | Erze, Kohle, Schlacke, Koks, Gesteine, Granit, Basalt, Quarz, Keramik (anwendungsabhängig) | Harte und spröde Labormaterialien, die einer primären Reduktion bedürfen (anwendungsabhängig) | Harte/spröde Proben für die routinemäßige Primärzerkleinerung (anwendungsabhängig) |
| Typische Rolle im Arbeitsablauf | Primärbrecher vor der Sekundärmahlung oder Feinmahlung | Primärbrecher zur Zerkleinerung großer Proben auf eine handhabbare Größe für nachfolgende Schritte | Primärzerkleinerungsschritt (Einstiegsstufe oder Routinestufe) vor der Feinverarbeitung |
| Hauptvorteile | Effiziente Größenreduzierung, einstellbarer Entladungsspalt, minimale Kontaminationsoptionen | Zuverlässiger Betrieb, einstellbarer Spalt für die gewünschte Feinheit, einfache Reinigung | Einfache Bedienung, breite Materialkompatibilität, gut geeignet für den regelmäßigen Laboreinsatz |
| Kontaminationskontrolle | Verschiedene Backenplattenmaterialien zur Reduzierung von Verunreinigungen verfügbar (arbeitsablaufabhängig). | Die verschiedenen Backenplattenoptionen tragen zur Anpassung an die Analyseanforderungen bei (arbeitsablaufabhängig). | Die verschiedenen Backenplattenoptionen unterstützen unterschiedliche Probentypen und Kontaminationsanforderungen |
| So wählen Sie | Wählen Sie diese Option, wenn Sie die leistungsstärkste Variante für anspruchsvolle Materialien oder eine höhere Beanspruchung benötigen. | Wählen Sie das Modell, wenn Sie ein ausgewogenes Modell für allgemeine Laborzerkleinerungsversuche und reproduzierbare Ergebnisse wünschen. | Wählen Sie den passenden Primärbrecher, wenn Sie ihn für die routinemäßige Probenvorbereitung benötigen. |
| Auswahltipp | Wenn Ihre Materialien härter oder abrasiver sind oder Ihr Durchsatzbedarf höher ist, beginnen Sie hier. | Wenn Sie ein solides Allround-Gerät für typische Laborabläufe suchen, ist dies eine sichere Wahl. | Wenn Sie eine einfache Probenvorbereitung durchführen oder ein mittleres Probenvolumen haben, ist dies eine praktische Ausgangsbasis. |
1. Keilförmige Zerkleinerungskammer
Eine feste und eine bewegliche Backe bilden eine keilförmige Kammer, die das Material mit starker, wiederholbarer Kraft zusammendrückt, um eine effiziente Größenreduzierung zu erreichen.
2. Einstellbarer Auslassspalt
Der Spalt zwischen den Brechbacken bestimmt die endgültige Korngröße. Durch dessen Anpassung kann ein Brecher aus einem einzigen Aufgabematerial eine Reihe von Korngrößen erzeugen.
3. Fähigkeit zur Verarbeitung harter und spröder Materialien
Der Brecher bewältigt auch schwierige Proben wie Erze, Gestein, Schlacke, Keramik und feuerfeste Materialien und eignet sich daher für Labore im Bergbau, in der Geologie und im Bauwesen.
4. Spritzschutzbehälter und Auffangschublade
Ein geschlossener Einfülltrichter und eine sichere Auffangschublade sorgen dafür, dass das zerkleinerte Material nicht austritt, wodurch Probenverluste reduziert und der Arbeitsbereich sauber gehalten werden.
5. Backenplatten mit geringer Kontamination
Verschleißfeste Backenplattenoptionen, wie z. B. Manganstahl oder Wolframkarbid, gewährleisten eine lange Lebensdauer und begrenzen die Kontamination empfindlicher Proben.
6. Dauerbetriebsantrieb
Ein kontinuierlich rotierender Motor treibt die bewegliche Backe über eine gekrümmte Achse an und sorgt so für einen gleichmäßigen Durchsatz bei der routinemäßigen Probenvorbereitung.